Wanderung hoch über dem Donautal

Mal wieder wo anders wandern gehen war vor kurzem die Idee- und da uns das Donautal sehr gut gefällt, suchten wir uns hier eine Wandertour aus.
In der Nähe von Sigmaringen findest du wunderschöne Wanderungen entlang des oberen Donautals. Hier ist die Donau noch erstaunlich schmal und schlängelt sich durch das Tal. Hohe Felsen säumen den Fluss und immer wieder öffnen sich beeindruckende Ausblicke über die Landschaft.

Start in Gutenstein

Wir starteten in Gutenstein. Dort gibt es den Wanderparkplatz Hofstättle oberhalb des Donau-Cafés mit einer Infotafel zur Tour.

Donaufelsengarten

Aufstieg zum Teufelsfels

Gleich zu Beginn ging es ziemlich steil bergauf über einen schmalen Pfad, aber die Aussicht nach rund einem Kilometer vom Teufelsfels machte den Anstieg schnell wieder wett. Direkt unter uns zieht die Donau eine enge Schleife – besonders schön, wenn Kanus durchs Wasser gleiten und unten auf dem Radweg ständig jemand unterwegs ist.

Besonders auffällig war an diesem Tag ein ganzer Konvoi lauter Sportwagen, der sich durchs Donautal schlängelte. Erst hielten wir sie für Ferraris, später stellte sich aber heraus, dass es Corvettes waren.

Der Rabenfels

Nach diesem ersten Highlight wurde der Weg deutlich entspannter. In einer weiten Schleife wanderten wir über blühende Felder und durch frisch ergrünte Wälder, bis wir nach etwa vier Kilometern wieder die Traufkante erreichten. Der nächste Aussichtspunkt am Rabenfelsen erforderte einen kleinen Abstecher. Ein Schild warnte bereits: „Nur für Geübte“ – fast wie im Gebirge… tatsächlich ist der Weg zum Felsen etwas schwieriger, trittsicher sollte man schon sein.

Über felsige Stufen führte der Pfad steil nach oben und sorgte für ein kleines Gipfelgefühl. Oben am Rabenfelsen angekommen gab es keine Aussichtsplattform, sondern nur eine schmale Felsspitze. Während rechts von uns eine Familie ganz entspannt vesperte, wurde mir beim Blick in den Abgrund links und rechts doch etwas mulmig. Das Panorama war die Mühe aber definitiv wert.

Anschließend folgten wir dem immer schmaler werdenden Waldweg weiter und kamen noch zum Aussichtspunkt Burghalde. Von dort konnte man wunderbar auf den Ort Gutenstein hinunterschauen.

Der Kreuzfelsen

Der Kreuzfelsen kurz vor dem Abstieg zum Parkplatz bot noch einmal einen herrlichen Blick über das Donautal, den Ort und das Feuerwehrfest unter uns. Dort steht auch das große Kreuz zur Erinnerung an verstorbene Feuerwehrleute, das dem Felsen wohl seinen Namen gibt.

Nach einem letzten kurzen Abstieg erreichten wir wieder den Parkplatz. Am Ende standen knapp neun Kilometer auf unserer Uhr.

Mein Fazit

Insgesamt ist die Tour eine abwechslungsreiche Wanderung mit vielen schönen Ausblicken und überraschend alpinem Charakter mitten im Donautal. Für die rund neun Kilometer haben wir knapp drei Stunden gebraucht. Unterwegs gibt es allerdings keine Einkehrmöglichkeit – Wasser und ein kleines Vesper sollte man also dabeihaben.

Hier findest Du alle Infos zur Wanderung:

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