Meine Knusperweckle

Ist es nicht wunderbar, wenn morgens der Duft von frisch gebackenem Brot durch das Haus zieht? Es gibt doch kaum etwas besseres als knusprige, warme Weckle, wie wir im Schwabenland zu den Brötchen, Semmeln, Schrippen und Co. sagen. Damit fängt jeder Tag einfach gut an. Und das Beste daran: Du musst morgens weder im Halbschlaf zum Bäcker gehen noch die altbackenen Brötchen vom Vortag essen. Das Geheimnis heißt: Übernacht-Teig.

Der Trick ist ganz einfach: Du rührst abends den Teig kurz an und lässt ihn dann ganz entspannt über Nacht im Kühlschrank reifen. Morgens formst Du daraus dann fix noch ein paar Brötchen oder ein Baguette, schiebst es in den Ofen und das Frühstücksglück ist nach wenigen Minuten perfekt.

Der Teig ist dabei herrlich einfach zu machen, Du braucht nicht einmal die Küchenmaschine dazu- einfach mit einem Rührlöffel zusammenrühren und den Rest erledigt die Zeit. Du kannst den Teig natürlich auch morgens vor der Arbeit noch kurz anrühren und dann den Tag über stehen lassen, damit du abends nur noch die Teilchen formen musst und fürs Abendbrot backen kannst.

Also, worauf wartest Du noch? Ran an die Schürze, Schüssel raus und los geht´s!

3 frisch gebackene Brötchen

Meine Knusperweckle

Ganz fix gemachte Brötchen, die über Nacht im Kühlschrank gehen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Gericht: Frühstück

Zutaten
  

  • 10 g frische Hefe
  • 330 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g Backmalz
  • 350 g Weizenmehl 550er
  • 70 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Method
 

Zubereitung des Teiges
  1. Das Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Backmalz kurz vermischen. Dann die Hefe in die Mitte des Mehles bröckeln und mit ein wenig Wasser die Hefe kurz ein wenig auflösen. Dann nach und nach die gesamte Menge des Wassers hinzufügen, am Schluss noch das Öl unterrühren. Der Teig kann nur mit einem Kochlöffel zu einer Masse verrührt werden, er ist auch ziemlich weich und klebrig.
    Den Teig abdecken und ca. 20 min stehen lassen. Dann den Teig einmal dehnen und falten (dazu nimmt man den Teig an einer Seite vom Rand und zieht ihn ein wenig hoch und faltet ihn ein wenig über den anderen Teig- das ganze von allen 4 Seiten wiederholen). Nun den Teig gut abdecken, entweder mit einem Deckel oder Klarsichtfolie und ein sauberes Küchentuch. Ab in den Kühlschrank über Nacht.
    Solltest Du den Teig morgens machen und abends backen wollen, dann lass ihn draußen stehen
Formen des Gebäcks
  1. Morgens den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig aus der Schüssel auf die Arbeitsplatte geben. NICHT MEHR KNETEN!! Sonst verliert der Teig die Luftigkeit. Mit einem Teigspatel den Teig in gleich große, eckige Stücke teilen. Dann jede Ecke einmal auf die gegenüberliegende Seite ziehen und Spannung in den Teig bringen.
    Wer mag, kann die Brötchen auch in Saaten oder Haferflocken vorsichtig "eintauchen" (ich mische gerne Mohn, Sesam und Schwarzkümmel in einer kleinen Schüssel). So halten sie Saaten besser und lösen sich nicht gleich nach dem Backen wieder.
    Auf ein Backblech setzen mit genügend Abstand.
    Ofen sehr heiß auf ca. 230° Ober-/Unterhitze vorheizen. Toll ist, wenn man eine Dampffunktion am Backofen hat, wenn vorhanden dann auf Stufe 3 Dampf einstellen.
    Kurz vor dem Backen dann die Brötchen oben mit einem scharfen Messer oder einer Schere ein bisschen einschneiden, damit sie schöner aufbrechen.
    Wenn keine Dampffunktion vorhanden ist in der untersten Schiene ein Backblech mit aufheizen und nach dem Einschieben der Brötchen in den Ofen eine Tasse Wasser auf das aufgeheizte Backblech schütten. Der Wasserdampf lässt die Brötchen besser aufgehen und sorgt für Knusprigkeit.
    Die Brötchen ca. 15 min backen

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